Donnerstag, 25. August 2016

Sommer satt


... um das zu erleben, sind wir in den Süden gereist. 
Ganz unkompliziert, ohne größeren Plan und mit einigen Freunden. Wir wollten Berge besteigen und in Seen baden, Burgen besichtigen und Städte anschauen. Nicht alles haben wir geschafft, aber wir hatten eine wunderbare Zeit - Sommer satt.
Ich möchte euch gern ein kleines Stück mitnehmen ...

 
 Im Regen losgefahren, im Regen in Südtirol angekommen. Aber schon am nächsten Tag wurden wir mit Sonne, blauem Himmel und klarer Sicht auf der Seiser Alm überrascht. Wir konnten nur staunen ...


Mit Freunden hatten wir einen Treffpunkt am Lago di Caldonazzo vereinbart.


Tolles Wetter, klares Wasser und glückliche Kids - hier haben wir esein paar Tage ausgehalten, bevor wir noch mal richtig in die Berge fuhren, zum Monte Boldone. Dort hatten wir einen Stellplatz mit gigantischer Aussicht, besonders im Abendrot.



Weil wir aber auch ein bisschen italienisches Flair genießen wollten, war unser nächstes Ziel Arco, ein kleines Städtchen oberhalb des Garda-Sees.

 
Wir haben Pizza und Eis gegessen bis wir fast platzten, sind durch die Gassen flaniert und haben Nudeln gekauft ☺
Wenn es uns zu heiß wurde, breiteten wir Decken am Ufer des Sarca aus und kühlten uns im Flusswasser ab.




Irgendwann siegte die Reiselust und wir steuerten den Lago di Tenno an.

Ein Traum ...
Nicht weit von diesem See entfernt kann man ein historisches Dorf anschauen, welches noch heute bewohnt ist. 






Und am Ende unserer Reise verbrachten wir noch ein paar Tage am Garda-See.
Urlaub und Erholung pur ...



Nun sind wir schon längst wieder im Alltag angekommen, haben zwei große Feste gefeiert und uns gedanklich schon vom Sommer verabschiedet. Und nun können wir doch auch hier noch mal Sommer satt genießen. wer hätte das gedacht?


Habt ein paar wunderbare Sommertage!
Liebe Grüße schickt euch
Doro

Dienstag, 23. August 2016

Eine neue Liebe ...


... hab ich. 
Nämlich eine Taschenliebe. 
Gerade probiere ich mich durch diverse (freie) Schnitte, kombiniere meine Stoffreste und finde kein Ende ...
Angefangen hat alles mit einer Origami-Bag nach diesem Tutorial für die große Tochter.


Aus den Resten dieser Tasche, die gerade die beste Freundin am anderen Ende der Welt begleitet.
Und wenn sie mal genug von rot-weiß hat, kann sie die Bag auch wenden:


  
Weil ich einmal so schön am Zuschneiden war und so eine Origami-Bag wirklich schnell zusammen genäht ist und weil ich von der Geräumigkeit dieser Tasche sehr begeistert bin und weil ...
Jedenfalls hab ich gleich noch eine hinterher genäht, aus zwei verschiedenen Möbelschweden-Stoffen. Die bekam eine gute Freundin zum Geburtstag.


  
Den Zwilling dieser Tasche habe ich dann gleich noch für die Lieblingskollegin als Geburtstagsgeschenk genäht. Die zeige ich euch aber nicht - sieht ja genau so aus ;-) 
Die nächsten Taschen - dieses Mal nach anderem Schnitt - sind schon zugeschnitten. Ihr findet mich dann an der Nähmaschine ...


 Habt einen kreativen Dienstag!
Liebe Grüße schickt euch
Doro
 

Dienstag, 16. August 2016

Happy feet


Zwischendurch stricke ich immer wieder gern Socken.
 

Das sind so schöne kleine Projekte zum Mitnehmen, schnell mal ein paar Runden stricken und doch in absehbarer Zeit etwas Fertiges in den Händen halten.



Und außerdem LIEBE ich Wollsocken. Zu jeder Jahreszeit. Selbst im Urlaub im sonnigen Italien hatte ich sie dabei ... ☺
Gerade bin ich den Broken Seed Stitch - Socken verfallen. Ich hab so unglaublich viele Reste und endlich ein Muster gefunden, womit die Resteverwertung richtig Spaß macht. Die blauen Socken oben stricke ich gerade aus Drops Fabel, die braun-bunten unten sind aus selbstgefärbten Wollresten gestrickt - Ostereierfarben auf Glitzersockenwolle und Walnuss.


Jetzt machen sie die Füße der großen Tochter glücklich, die Wollsocken fast noch mehr liebt als ich.




Habt einen kreativen Dienstag!
 
Liebe Grüße schickt euch
Doro

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August


Irgendwie fällt es mir schwer, nach einem ereignisreichen und wunderbaren Sommer wieder in den Alltag und in den Blog einzusteigen. Themen gibt es genug, aber ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll ...
Bei Caro gibt es schon lange die Aktion "12 von 12", wo man mit 12 Fotos am 12. eines Monats von seinem Tag berichten kann. Und weil ich bei anderen immer sehr interessant finde, dachte ich, ich nehme euch heute einfach auch mal mit in meinen Tag. Ungeschönt und ungestellt, so, wie ein normaler Tag eben ist.

Heute morgen wurde ich schon vor dem Wecker vom Rauschen des Regens geweckt. Ein erster Blick aus dem Fenster zeigt: Regen,Wolken, Nebel - Novemberwetter.
 

Zum Wachwerden und weil ich so friere, mache ich mir eine große Tasse Caro-Kaffee. Bohnenkaffee vertrage ich erst ab 10, den gibts also erst auf Arbeit. Dann noch schnell in den Kalender geschaut und den Tag geplant. Und eine Kerze muss sein, als Erinnerung und Überbleibsel eines großen besonderen Festes und weil es so dunkel draußen ist.



Auf dem Weg zur Arbeit besorge ich schnell für´s Frühstück mit den Kolleginnen Brötchen. Hätte ich allerdings geahnt, dass der Tag so verrückt werden würde, hätte ich Schokolade als Nervenfutter (und weil man sich da mal schnell zwischendurch ein Stück in den Mund stecken kann) besorgt. Zum Frühstücken sind wir nämlich gar nicht gekommen.


Nach der Arbeit mit Hunger und Durst und niedrigem Blutdruck fahre ich noch schnell beim Lieblingsdiscounter vorbei, die letzten Besorgungen machen für das große Fest der jüngeren Tochter morgen.

 
Nach dem Ausladen und Wegräumen (das ist Strafarbeit für mich, obwohl ich wirklich dankbar dafür bin, dass wir in solchem Wohlstand leben können) und nach dem Anrühren eines Kuchens ...




... gönne ich mir ein kleines bisschen Zeit auf der Couch mit der Häkelnadel. Der Pulli ist fast fertig und der Apfelkuchen auch.


Zum Kaffee (endlich!) kommt spontan ein lieber Freund vorbei und gemeinsam mit unseren Kindern und den Großeltern haben wir fast das ganze Blech geschafft ;-)
So sieht die ungeschönte Wahrheit aus:



Draußen regnet es immer noch und ich überlege, ob ich den Pflanzen auf den Fensterbänken mal eine Runde Regenwasser auf dem Balkon ausgebe. Aber dann hab ich doch keine Lust auf die Räumerei und gieße einfach nur.


Am späten Nachmittag treffe ich mich mit einer Bekannten, um den Raum für das Frauenfrühstück morgen vorzubereiten. Es ist nicht ganz einfach, weil wir nie wissen, wie viele zum Frühstücken kommen. Ich habe vorsorglich mal 50 doppelte Brötchen bestellt ...

 
Auf dem Heimweg überlege ich ernsthaft, ob ich nicht so eine alte Straßenlaterne "mitgehen" lasse. An unserer Straße wurden solche neuen superhellen, supermodernen Lampen aufgestellt und die alten liegen jetzt einfach am Straßenrand, bis jemand sie entsorgt.Schade. Ihr Licht war zwar nicht das hellste, aber dafür irgendwie heimelig.




Derweil es regnet unverdrossen weiter ...

 

So, jetzt gönne ich mir noch ein Stündchen Nähzeit. Die Tasche, ein Geburtstaggeschenk für eine Freundin, hab ich schon zugeschnitten.




Und, wie war euer Tag?
Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende!

Liebe Grüße schickt euch
Doro


Dienstag, 12. Juli 2016

Bunt ist die Welt - Mohnsommer


Sommer ist für mich nicht nur eine meteorologische Jahreszeit oder wird vom Kalender her vorgeschrieben, Sommer ist für mich auch ein Gefühl.


Ich gehe gern Sonntagmorgens ganz früh, wenn noch alles schläft, eine Runde am Dorfrand entlang. 



 Dann ist alles ruhig, man ist ganz alleine, die Lärche trällert über den Wiesen und Feldern und die Luft ist noch frisch. 
 


So war es auch vor zwei Wochen, zum Beginn der Sommerferien. Das jüngste Kind war schon unterwegs auf eine Ferienfreizeit und vor mir lagen viele freie Tage. Da wusste ich: JETZT ist Sommer, egal, wie das Wetter wird.

Jetzt kann alles etwas langsamer gehen ...


Jetzt haben wir Zeit, in die Weite zu sehen ...


Jetzt haben wir Zeit zum Planen und Vorfreuen ...


Sommer - das bedeutet auch Lavendelduft, Lagerfeuerabende, Barfussgehen, Eiskaffee, Hängematte und noch viel mehr. 
Aber zum ersten Mal richtig Sommer ist für mich, wenn überall der Mohn blüht. Dann weiß ich, ich hab´s geschafft ...


Ich wünsche euch einen wunderbaren Sommer!

Liebe Grüße schickt euch
Doro

verlinkt bei Lotta

Mittwoch, 6. Juli 2016

MMM - das ideale Urlaubskleid


Es ist Juli, es ist Sommer - aber irgendwie einfach kein Wetter für Sommerkleider. Jedenfalls hier bei uns nicht. Zum Glück fahren wir in ein paar Tagen in den Süden. Dort soll es ziemlich warm werden, sagt der Wetterbericht. Ich kann es noch gar nicht glauben, aber falls doch, bin ich vorbereitet.
Aus zwei im Schrank vergessenen Viscose-Jerseys habe ich zwei ärmellose Ajaccios genäht. Nach meinem ersten etwas misslungenem Versuch (hier) wollte ich es einfach noch mal probieren. Ich dachte, das könnten ideale Urlaubskleider werden. Und es hat geklappt! 
Hier ist der erste Versuch:

 

Allerdings hab ich beim Nähen ein bisschen was geändert: 
Statt das Vorderteil in zwei Teilen zuzuschneiden, habe ich die Rundungen weggeklappt und es im Bruch zugeschnitten. Von der Länge habe ich ca. 3 cm weggenommen. Gekräuselt habe ich mit Framilon-Band, vorher hatte ich ausgemesssen, wie tief der Ausschnitt werden sollte. Bei diesem Kleid hätte ich das Band noch ein bisschen mehr dehnen können. An Ausschnitt und Ärmel kamen schmale Bündchen. Und mit dieser Methode hatte ich auch keine Probleme, oberes und unteres Vorderteil zu verbinden.


 

Das Kleid ist schön luftig, knitterfrei und dunkel genug, um Flecken darauf verschwinden zu lassen. Also ideal für den Urlaub. Heute trage ich es schon mal Probe, allerdings mit Leggings (Schnitt rosa p.) und Miette.


 

Ob anderwo die Temperaturen schon Sommerkleider pur zulassen oder immer noch "Übergangskleider" getragen werden, kann man heute wieder auf dem MMM-Blog entdecken. Dort stellt Nina ein zweiteiliges Sommerkleid vor, aus einem super schönen Punkte-Stoff.



Liebe Grüße schickt euch
Doro

Dienstag, 5. Juli 2016

Original und Kopie


Neulich habe ich erzählt, dass unsere große Tochter ihre Miette gefilzt hat, die ich ihr vor genau einem Jahr zum Geburtstag gestrickt hatte. Es tat ihr total leid, aber ich hätte ja auch dran denken können, ihr zu sagen, dass man Jacken aus Alpaca besser nicht in der Maschine wäscht ...
Aber nun wusste ich wenigstens, was ich ihr in diesem Jahr zum Geburtstag schenken könnte:
Eine Ersatz-Miette.


Dieses Mal habe ich sie allerdings schlauerweise aus Drops Big Merino gestrickt, die ist bis 40° waschbar ☺
Der Farbton ist in etwa der gleiche, damit ich die Knöpfe wieder verwenden konnte.
Hier seht ihr Original und Kopie:


Nun hoffe ich, dass unsere Tochter an dieser Jacke länger Freude hat - und ich so schnell keine Miette wieder stricken muss. Schließlich ist das jetzt schon Nr.4 ...

Habt einen kreativen Dienstag!

Liebe Grüße schickt euch
Doro

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